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Gott ist da, ob man will oder nicht! 18.03.2018


Als Borderlinerin in einer Beziehung mit Gott!

 

Unsere Rednerin bei nächsten church goes pub am Sonntag, den 18.03.2018 kommt aus Kassel. Sie hat mehr als 200 mal versucht sich umzubringen. Sie nahm Tabletten und Rattengift, überlegte, sich von Brücken zu stürzen, und schluckte Rasierklingen. Sie leidet unter dem sogenannten Borderlinesyndrom, einer Persönlichkeitsstörung. Diese führt zu problematischen und teilweise paradox wirkenden Verhaltensweisen in sozialen Beziehungen und sich selbst gegenüber.  Oft beginnen die Leidensgeschichten solcher Menschen mit Missbrauch in der Kindheit. So auch bei unserem Gast an diesem Abend. Ab dem zwölften Lebensjahr wurde Sie sexuell missbraucht, vielleicht auch früher. Sie litt unter ihrer Familie und ihren Klassenkameraden, für die sie „das perfekte Mobbing-Opfer“ war, weil sie sich nicht gewehrt hat. Mit 14 unternahm sie ihren ersten Suizidversuch. Mit 18 bekam sie Hartz IV, ein Jahr später wurde sie erwerbsunfähig geschrieben. Seitdem lebt sie von einer staatlichen Grundsicherung, die geringer ist als der Hartz-IV-Satz. Zwischendurch war sie kurz davor, auf dem Straßenstrich anschaffen zu gehen.

Dass sie heute immer noch lebt, und mittlerweile auch wieder in der Gesellschaft Fuß gefasst hat, verdankt sie der Tatsache, dass sie Gott in Ihr Leben gelassen hat. Sie hat bei ihm die Liebe und Geborgenheit gefunden, nach der sie ihr ganzes Leben gesucht hat. Sie hat inzwischen einen Abschluss als Genesungsbegleiterin und hält heute Vorträge über Borderlining. Doch auch wenn es ihr scheinbar besser geht, weiß sie selbst, dass sie immer eine Borderlinerin bleiben wird. Nicht zuletzt die vielen Narben an ihrem Körper erinnern sie täglich daran. Dennoch hat sie durch ihren Glauben den Mut gewonnen, anderen betroffenen Personen mit ihren Zeugnis zu helfen. Auch wenn sie dazu viele private Details aus ihrem Leben öffentlich machen muss. Sie weiß Gott liebt sie, so wie ist, deshalb muss sie sich dafür auch nicht mehr schämen.

Die Veranstaltungsreihe church goes pub unter dem Motto „Für alle Menschen denen 9:30 Uhr Sonntagmorgen zu früh, Kirchenbänke zu hart und Predigten zu theoretisch sind!“ ist für alle Interessierten, die in entspannter Atmosphäre ein Bierchen trinken, was Leckeres zu essen und gleichzeitig eine spannende Lebensgeschichte hören möchten. Umrahmt von der CHURCH GOES PUB Unplugged-Band mit Live Musik.

 

Das Moritz am Marktplatz 13 in Rotenburg ist an diesem Abend ab 18:00 Uhr geöffnet. Offizieller Beginn der Veranstaltung ist um 19:30 Uhr. Der Eintritt ist kostenlos.

Weitere Informationen finden Sie auf der Facebookseite:

https://www.facebook.com/ChurchgoesPubRotenburg